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NBA Finale 2012 und Off-Season

Die Finalserie der NBA ist vorbei und die Miami Heat haben tatsächlich den Titel geholt. Glückwunsch. Das letzte, entscheidende Spiel habe ich verpasst und bei aller Liebe zum Spiel gehöre ich nicht zu denjenigen, die sich eine Partie angucken, wenn sie das Ergebnis kennen. Sport gucken macht Spaß, kostet aber auch so viel Zeit.

Jetzt, nach der Fußball-EM, ist damit ja auch erst mal wieder Schluss. Für Olympia habe ich überhaupt keine Zeit, das läuft ja tagsüber, vielleicht werde ich ein paar der Basketball-Spiele sehen und gerne auch etwas Leichtathletik, aber das war’s dann auch.

Viel besser mit dem Alltag vereinbar ist da das Verfolgen der Transferperiode in der NBA.

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NBA Conference Finals 2012

Das Tolle an den Playoffs – jetzt mal abgesehen von der Spannung und dem großen Sport – ist, dass man Klarheit darüber bekommt, welche Teams man mag und welche nicht. Wenn das eigene Lieblingsteam bereits in der ersten Runde ausscheidet (blödes Verletzungspech!), ist das noch einfacher. Inzwischen sind nur noch vier Teams im Rennen, darunter die drei großen Titelfavoriten aus Oklahoma, San Antonio und Miami.

Folgende Beobachtungen konnte ich machen: Die Bulls sind weiter das einzige Team, an dem mein Herz hängt. Die Knicks mag ich genauso, wie sie sind: erfolglos. Die Lakers sind mir zusehends egal und auch zu OKC habe ich keine starke emotionale Bindung. Erstaunlicherweise bin ich in der aktuellen Serie zwischen den Spurs und den Thunder völlig neutral, was auch mal Spaß macht. Philly, Utah und Indiana gehören ebenfalls zu diesem Kreis, dafür finde ich scheinbar die Celtics gar nicht so schlimm. Miami mag ich nicht, das aber nicht mit so großer Leidenschaft wie viele andere. Memphis, Atlanta und Denver liegen irgendwo knapp oberhalb der „Egal“-Marke, warum auch immer, Orlando darunter, vor allem wegen dem Affentheater um Dwight Howard. Die Clippers mochte ich noch nie und Dallas komischerweise auch nicht.

Vielleicht kann ich zur nächsten Saison ja mal einen längeren Text daraus machen.

Mein ursprünglicher Tipp steht übrigens noch: die Spurs holen den Titel.

NBA Playoffs 2012: Predictions

Schnell, bevor es heute endlich/schon losgeht, möchte ich noch meine Vorhersagen abgeben.
In der ersten Runde werden sich die höher gesetzten Teams komplett durchsetzen- manche mit mehr, andere mit wenig Problemen. Auch danach werden sich die Top vier behaupten: San Antonio Spurs und Oklahoma City Thunder im Westen, Chicago Bulls und Miami Heat im Osten.

Am Ende treffen sich die Spurs und die Heat im Finale und die Spurs holen den Titel.

Oder auch nicht.
Hach, ich freu mich!

Crunch Time

Gestern kam endlich mal wieder ein richtig interessantes NBA Spiel zu einer Uhrzeit, um die man es live verfolgen konnte, ohne sich einen Wecker stellen zu müssen. Zum ersten Mal seit den Conference Finals letztes Jahr trafen die Bulls auf die Miami Heat – die Guten gegen die Bösen, der derzeitige Tabellenführer gegen das Team mit den mutmaßlich besten Einzelspielern.

Schwungvoller Auftakt, spektakuläre Dunks, Miami immer vorne, Chicago nie ganz weg. Während des dritte Viertels bin ich dann mal ein bisschen eingeschlafen. Ich war einfach zu müde: vom anstrengenden Wochenende, von der Winterkälte, von zu wenig Schlaf in der Nacht davor und überhaupt den letzten Jahren. Ermüdend aber auch, dass die Bulls immer wieder zurückliegen und sich mühsam rankämpfen.

Für den Zuschauer ist das natürlich toll: es gibt immer was zum Mitfiebern und natürlich zeugt es vom Charakter einer Mannschaft, kein Spiel verloren zu geben. Klappt ja auch meistens und als Bulls-Fan kann man sich ja derzeit kaum beschweren. Aber für die Spieler muss das doch total ermüdend sein, immer wieder der gegnerischen Führung hinterherzurennen. Schon letzte Saison machten die Bulls sich das zu eigen und ich hatte eigentlich gehofft, dass sie das in der neuen Spielzeit endlich mal abstellen würden. Aber Pustekuchen: immer wieder verschlafen die Bulls den Start und kämpfen sich dann langsam ins Spiel zurück.

Aufgewacht bin ich dann gerade rechtzeitig, als es mal wieder recht ausgeglichen Stand. Und wow, das Aufbleiben hat sich gelohnt. Miami zieht noch mal davon, Chicago kämpft sich wieder ran, beide Teams vergeben in einer wilden Schlussphase jeweils zwei wichtige Freiwürfe und am Ende – reicht es diesmal nicht. Wie schon zuletzt triumphiert Miami, indem es die Bulls mit deren eigenen Mittels schlägt: Rebounds, Verteidigung und Teamgeist.

Ohne Wenn und Aber ein tolles Spiel. Auch das Nickerchen nach der Halbzeitpause hat mir gut getan. Und das hier war auch nicht schlecht:

http://youtu.be/tvjjEtjwKHE

Ach, ich freue mich schon auf die Playoffs.