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Gelesen: Frühjahr – Sommer 2013

431px-Albert_Anker_Grossmutter_beim_Bibel_lesenAuch in diesem Sommer habe ich ein paar Bücher in die Hand genommen. Heute komme ich endlich dazu, darüber zu schreiben.

Eine wilde Mischung war es, dafür aber mit erfreulich guten Titeln. Ein bisschen was zum Gruseln, zum Staunen und zum Lachen, garniert mit Klassikern und meiner Ersten Musikerbiographie!

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Gelesen: Fantastisches

oder zumindest Fantasievolles.

Für jemanden, der keine Fantasy-Romane mag, habe ich in den letzten Monaten ganz schön viele Fantasy-Romane gelesen. Eigentlich, so muss ich zugeben, habe ich ja auch ein Faible für Fantasy, aber es ist halt ein Genre, in dem man etwa 98% der Werke getrost vergessen kann. Wie eigentlich in jedem anderen Genre auch, weswegen ich mich so ungern auf eins festlegen lasse. Kaum spricht sich herum, dass man beispielsweise Krimis mag, bekommt man dann in den nächsten Jahren immer wieder welche zum Geburtstag geschenkt, die Hälfte davon schlecht (schenkende Menschen machen sich ja Gedanken und daher ist die Quote niedriger als beim zufälligen Griff ins Regal der Buchhandlung), aber vom Rest dann 80% aus einem „falschen“ Unter-Genre – ja ja, so was gibt es. Und bei Fantasyromanen ist das genauso, nur VIEL SCHLIMMER.

Ich habe trotzdem ein paar gelesen und mich mitunter gut unterhalten gefühlt, aber auch meine Trefferquote war eher schlecht – und dabei weiß ich zumindest relativ genau, was ich mag. Die klassische Messlatte für Fantasyliteratur ist für die meisten Leser in Deutschland der Herr der Ringe, aber das ist ein zweischneidiges Schwert. Tolkiens Opus Magnus lebt von seiner Originalität und Detailtreue und ist in Würde gealtert, was ja schließlich einen Klassiker ausmacht, aber ich frage mich, wie die Resonanz wäre, wenn das Buch in jüngster Vergangenheit erschienen wäre. Für Vergleiche taugt es kaum, man käme ja auch nicht auf die Idee, einen heutigen Film an Ben Hur oder Metropolis zu messen.

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Gelesen: Deprimierendes

Gelesen habe ich auch wieder einiges und möchte davon berichten. Erbauliches war nicht dabei, eher deprimierend das Ganze – aber vielleicht liegt das ja auch an mir. Das heißt aber nicht, dass es nicht unterhaltsam war oder die vier Bücher nicht empfehlenswert seien – im Gegenteil.

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