Laufen

… ich müsste mal wieder. Zu meinem Entsetzen habe ich gestern gemerkt, dass der diesjährige Brückenlauf schon Ende April stattfindet, also in weniger als acht Wochen.

Theoretisch bin ich sehr gut vorbereitet, da ich laut meinem Trainingsplan drei Mal die Woche laufen gehe, einmal kurz (2 km), einmal mittel (4 km) und einmal lang (10 km). Da kommen so einige Kilometer zusammen, Schnelligkeit und Grundausdauer werden, so hoffe ich, gleichmäßig trainiert.

Das Dumme daran ist nur, dass dieser (eh nicht optimale) Plan nicht konsequent umgesetzt wird. Eher handelt es sich dabei um ein Vorhaben nach dem Motto: „Wenn ich mal wieder regelmäßig laufen gehe, dann nach diesem Plan.“ Was ich dann, wenn ich tatsächlich mal wieder laufe, aber auch nicht tue. Das letzte Mal auf der Piste war ich vor 10 Tagen, sogar etwa 8 km. Dafür aber vorher ganze zwei Wochen nicht, und den oben umrissenen Trainingsplan habe in diesem Jahr noch in keiner einzigen Woche in die Tat umgesetzt. Im letzten Jahr allerdings auch nicht.

So langsam muss ich mich ranhalten, hatte ich mir doch eigentlich vorgenommen, die 10 km dieses Jahr in 50 Minuten zu schaffen – das ist zumindest für den Brückenlauf schon nicht mehr realistisch, unter 55 Minuten scheint mir momentan schon ambitioniert genug. Meinen Trainingswerten zufolge kann ich allerdings schon froh sein, unter 60 Minuten zu bleiben, was eine klare Verschlechterung gegenüber den letzten Jahren wäre. Aber wenn ich in der verbliebenen Zeit harrt an mir arbeite, sollte das schon klappen, und bis zum Kö-Lauf im Spätsommer komme ich vielleicht sogar an die 50 Minuten ran.

So gesehen wäre heute ein guter Tag zum trainieren. Genau wie gestern oder die Tage davor. Aber gestern musste ich ins Kino, Montag und Dienstag hatte ich was besseres vor und am Wochenende war ich abwechselnd zu beschäftigt oder zu platt. Außerdem gab es eine Sturmwarnung, und ich bin ja nicht lebensmüde.

So geht es jeden Tag, entweder ist es zu warm oder zu kalt, zu stressig im Büro oder zu gemütlich auf dem Sofa. Heute muss ich mich mal wieder dringend um ein paar Kleinigkeiten im Haushalt kümmern, morgen Abend sind wir verabredet, Samstag bei meiner Familie, und Sonntag muss ich mich dann davon erholen. Oder mir dringend was anderes vornehmen.

Ich würde das jetzt gerne mit einer witzigen Pointe abschließen, aber irgendwie fällt mir keine ein. Mein Autoren-Ich ist nämlich genau so ein fauler Schweinehund wie mein Läufer-Ich.

Peng!

Hier kann man es herzhaft knallen lassen:
http://mariemarie0000.free.fr/fichiers/images/pop.swf

Wie auch bei der realen Variante ist der Sound das wichtigste, also Lautsprecher einschalten!

Nach mal ganz großen Dank an Marc für diesen Link! Seitdem ich diese Seite kenne, kann ich meinen Stress viel besser abbauen und wirke ausgeglichener. Nur ein paar Stunden intensiver Beschäftigung mit der Seite, und Eure Chefs und Partner werden Euch mit ganz neuen Augen sehen!

Abstiegskampf? Aufstiegsangst!

Auch das Blog für meinen virtuellen Fußballverein, Torpedo Flehe-Links, verschiebe ich hetzt hierhin. In letzter Zeit bin ich eh kaum dazu gekommen, mal was zu veröffentlich, und das wird sich auch in den nächsten Wochen und Monaten wohl nicht ändern.

Und dabei ist soviel passiert! Der Abstiegskampf in Liga VII läuft ganz hervorragend, nach 10 Spieltagen steht Torpedo mit sieben Siegen und nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz! Das Saisonziel Klassenerhalt ist auch rein rechnerisch schon geschafft, und noch haben wir sechs Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz.

Das wirft natürlich ein neues Problem auf: was passiert, wenn Torpedo wirklich aufsteigt? Dann gibt’s nächste Saison jeden Samstag was auf die Rübe, und zwar kräftig. Das Team ist in keinem Mannschaftsteil wirklich sechstligatauglich, nicht einmal im Sturm und schon gar nicht im Mittelfeld.

Aber deswegen absichtlich verlieren? Das passt mir auch nicht in den Kram und verträgt sich nicht mit der Gewinnermentalität meiner Spieler. Also werden wir es wohl drauf ankommen lassen. Aber natürlich kann es sein, dass sich die Frage überhaupt nicht stellt, denn an den letzten vier Spieltagen stehen noch einige schwere Spiele auf dem Programm.

Am Samstag steht jetzt erst mal das Auswärtsspiel bei Tuspo Südring auf dem Programm. Danach wissen wir mehr.

Und sonst? Die Spieler Adam Michna und Leontin Podeanu haben inzwischen ihren jeweils einhundertsten Einsatz für das Team absolviert. Tino Herrenwyk ist nach mehreren Jahren bei anderen Clubs zurückgekehrt und verstärkt das Team der B-Mannschaft.

Die Clubstatistiken muss ich auch mal wieder aktualisieren und dann noch einen neuen Platz dafür finden, nachdem es das alte Blog nicht mehr gibt. Also gibt es auch abseits des Rasens einiges zu tun.

Umbau

So, nach langer Sendepause tut sich mal wieder etwas bei meinen Webaktivitäten. Die alte Homepage ist derzeit weitestgehend abgeschaltet, dafür arbeite ich fleißig an Ersatz.

Nach der Bündelung verschiedenster Inhalte auf einer Seite in den letzten Jahren steht jetzt ein Paradigmenwechsel an: die Homepage unter datensklave.de wird zu einer Art „elle-Portal“, von dem aus einzelne Informationen abrufbar sind. Das ist ganz schön praktisch, jedenfalls für mich. Allerdings auch für Euch, denn durch die Einbeziehung professioneller Plattformen wie Flickr und Blogger (und vielleicht irgendwann auch einmal YouTube) wird alles etwas einfacher zu managen und es stehen einfach Funktionalitäten zur Verfügung, die ich auf einer eigenen Seite nur mit hohem Aufwand und auch zusätzlichen Kosten abbilden könnte.

Dieses Blog hier ist eines der Kernelemente meiner re-strukturierten Aktivitäten.

Dazu kommt mein Flickr-Portfolio, welches derzeit noch recht dünn ist, in den nächsten Tagen aber zumindest um diejenigen Bilder erweitert werden soll, die auch auf der alten Homepage zu finden waren.

datensklave.de ist noch leer, dort wird aber bald in neuem Design das Portal enstehen, welches alles wieder zusammenfügt. Außerdem werde ich mich natürlich bemühen, die einzelnen Dienste so miteinander zu verknüpfen, dass niemand verloren geht, der mal irgendwo auf einen Link geklickt hat.

Richtig intensiv kann ich derzeit nicht daran arbeiten, hoffe aber, im Februar soweit fertig zu haben.

Alles und nichts aus meiner Welt. Viel Unsinn aus dem Rest des Universums. Und aus Berlin.