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Flickr Bilder und Layout

Seit heute morgen wird der RSS-Feed meiner Flickr Bilder , der normalerweise in der rechten Spalte zu finden ist, nicht mehr eingelesen. Erst mal gehe ich davon aus, dass es sich dabei um ein temporäres Problem handelt und die Links zu den neuen Bildern bald wieder auftauchen.
Der Link zu meinem Album funktioniert natürlich weiterhin: http://www.flickr.com/photos/datensklave/

Dafür habe ich ein wnig mit dem Layout rumgespielt, die Seite sieht jetzt etwas nüchterner aus, was mir heute besser gefällt. Mal sehen, wie lange das anhält. Zwischen den vorgefertigten Layouts kann man zum Glück per Mausklick wechseln, und um ein eigenes Layout zu erstellen fehlt mir eh die Zeit.

Kurzer Blick

Hier zwei kleine Einblicke in das Chaos im jetzigen Arbeitszimmer.

Oben die Ecke, in der ich zu stapeln angefangen habe.

Und hier dann der Großteil vom Rest. Natürlich macht auch der Wäscheständer schon was aus, aber andererseits verdeckt der auch derzeit eine Vielzahl kleiner Papierstapel und Kisten. Auf der rechten Seite lässt sich das Ausmaß der „Bücherregal-Challenge“ erahnen.

Reise in die Vergangenheit

Gestern Abend habe ich das erste kleine Regal im Arbeitszimmer abgebaut und zumindest einen Teil des ganzen Krams, der mitten im Raum stand, in die Ecke neben der Tür verfrachtet. Auch meine Bestrebungen, aus etwa sechs Kisten/Kästen/Kartons mit Büromaterialien eine einzige mittelgroße Kiste zu packen, sind jetzt weitestgehend abgeschlossen; jedenfalls, bis ich den nächsten Kasten mit Bleistiftminen und Heftklammern finde.

Gestern habe ich dann jedenfalls auch eine Kiste mit alten Postkarten und Briefen gefunden. Zunächst dachte ich, die seien alle von Gesine, denn obenauf lagen ein paar Sachen von ihr, ich glaube, von ihrem Junggesellinnenabschied. Eigentlich wollte ich nur kurz den Kiste leeren und die Briefe auf den „zu sortieren“ Stapel legen, denn genau so eine Kiste hatte Gesine von mir verlangt, als Voraussetzung dafür, endlich die Schubladen aus der alten Kommode sortieren zu können. Beim Herausnehmen wurde mir dann aber schnell klar, was in in den Händen hielt. Alle diese Karten und Briefe waren an mich gerichtet, von einer Vielzahl von Absendern. Es waren hunderte und auf keinen Fall konnte ich viele lesen, aber ich habe doch jeden einzelnen zumindest noch einmal in der Hand gehalten und nachgeguckt, wer mir da geschrieben hatte.

Da waren Geburtstags- und Weihnachtsgrüße von Familienmitgliedern, Urlaubserinnerungen von Schulfreunden, vergebliche Versuche, Urlaubsbekanntschaften aufrechtzuerhalten, Einladungen zu längst gelösten Verlobungen, da wurde ewige Liebe versprochen und wieder zurückgenommen, Ausreden und Entschuldigungen vorgebracht, von fernen Ländern und großen Städten erzählt und jede Menge Unsinn verbreitet.

Die Absender – abgesehen von Familienmitgliedern – kannte ich von der Schule, aus dem Urlaub, von der Uni, aus der Kneipe, über gemeinsame Bekannte, aus der Nachbarschaft und schon aus dem Kindergarten.

Zwei Postkartenmotive habe ich doppelt gefunden, verschickt von einander unbekannten Leuten in verschiedenen Jahren: eines aus Tunesien, eines aus Irland. Eine ansonsten leere Postkarte hatte die Empfängeradresse voreingetragen, aber ich habe die Karte nie geschrieben. Die Urlaubskarten kamen von insgesamt fünf Kontinenten und unzähligen Ländern.

Ich kann nicht sagen, dass mir beim Zuklappen der Kiste klar wurde, dass jetzt ein neues Kapitel in meinem Leben beginnt, denn gar so überraschend ist dies ja nun nicht und ich wäre ein Narr, wenn mir das nicht schon bewusst gewesen wäre. Trotzdem war ich mir der Symbolhaftigkeit dieses Aktes sehr bewusst, und ganz kurz, für den Bruchteil einer Sekunde, hat es gezwickt. Aber jetzt ist der Deckel zu und wird wohl so schnell nicht wieder abgenommen.

Dafür aber Grüße an viele Leute, die das hier alles sowieso nicht lesen (in loser Reihenfolge und nicht vollständig): Cif, Judith, Steffi, Steph, LadaLars, Nemo, Bodo, Rebekka, Petra, Ramona, Danny, Andrea, Ludmilla, Ines, Gudl, Bine, Bolle, Hämmer, Bianca, andere Bianca, Ludmilla, Bibi, Harald, Nicole, Calle, Amelie, Anette, Herbert, Fanta, Rreltin, Dunja, Sera, Tanja, Dina, Frank, Heike, Maren, nochmal Maren, Karen und Karin, Momo, Mats, Andrea, Frank, Sandra, Julia, Marius, Antje und alle anderen, die dazu beigetragen haben, diese Kiste mit Erinnerungen zu füllen. Manchmal vermisse ich manche von Euch.

Besondere Grüße gehen natürlich an diejenigen, deren Karten und Briefe ebenfalls dort drin sind, die ich immer noch treffe und die das hier vielleicht auch lesen. Euch gilt mein großer Dank, denn Ihr habt das Schließen des Deckels erst erträglich gemacht.

Spielereien

Vorgestern bin ich mal wieder ein bisschen vor dem Computer versackt. Seit letzter Woche habe ich ein neues Weltraumstrategiespiel mit dem poetischen Namen „Sins of a Solar Empire“ auf der Festplatte und versuche, da durchzusteigen.

Ähnliche Spiele gehören seit jeher zu meinen Favoriten – ich denke da an viele lustige Abende zum Beispiel mit „Masters of Orion 2“ – und „SoSE“ gilt gemeinhin als der neue Platzhirsch in diesem Genre. Dabei unterscheidet es sich in einem gar nicht so winzigen Detail von seinen Vorgängern: das Geschehen läuft in Echtzeit ab. Eigentlich ist das überhaupt nicht mein Ding, ich habe es lieber langsam und gemütlich, mit unbegrenzter Zeit, strategische Überlegungen anzustellen und mein galaktisches Imperium bis auf die unterste Ebene zu (mikro-)managen.

Doch die hervorragenden Beurteilungen (z.B. hier) und zu einem gewissen Grade sicherlich auch die ansprechende Graphik (welche bei Titeln dieses Genres eigentlich kein Kriterium sein sollte) haben mich allerdings doch dazu bewogen, mal wieder was Neues auszuprobieren. Zudem war der Dollarkurs gerade so günstig, dass ich einfach nicht widerstehen konnte.

Und in der Tat gefällt es mir sehr gut. Das Tempo ist recht gemütlich, selbst für einen alten Sack wie mich ist es immer noch möglich, rechtzeitig zu allen Krisenherden zu schalten und dabei nie den Gesamtüberblick zu verlieren. Und die Graphik ist ein Traum. Scheinbar stufenlos lässt sich von der galaktischen Übersichtskarte auf jedes Detail herunterzoomen (hier oben eine Schiffswerft). Jedenfalls werde ich, wohl zum Leidwesen meiner Frau, noch einige spannende Stunden mit „Sins of a Solar Empire“ verbringen.

Laufen

… ich müsste mal wieder. Zu meinem Entsetzen habe ich gestern gemerkt, dass der diesjährige Brückenlauf schon Ende April stattfindet, also in weniger als acht Wochen.

Theoretisch bin ich sehr gut vorbereitet, da ich laut meinem Trainingsplan drei Mal die Woche laufen gehe, einmal kurz (2 km), einmal mittel (4 km) und einmal lang (10 km). Da kommen so einige Kilometer zusammen, Schnelligkeit und Grundausdauer werden, so hoffe ich, gleichmäßig trainiert.

Das Dumme daran ist nur, dass dieser (eh nicht optimale) Plan nicht konsequent umgesetzt wird. Eher handelt es sich dabei um ein Vorhaben nach dem Motto: „Wenn ich mal wieder regelmäßig laufen gehe, dann nach diesem Plan.“ Was ich dann, wenn ich tatsächlich mal wieder laufe, aber auch nicht tue. Das letzte Mal auf der Piste war ich vor 10 Tagen, sogar etwa 8 km. Dafür aber vorher ganze zwei Wochen nicht, und den oben umrissenen Trainingsplan habe in diesem Jahr noch in keiner einzigen Woche in die Tat umgesetzt. Im letzten Jahr allerdings auch nicht.

So langsam muss ich mich ranhalten, hatte ich mir doch eigentlich vorgenommen, die 10 km dieses Jahr in 50 Minuten zu schaffen – das ist zumindest für den Brückenlauf schon nicht mehr realistisch, unter 55 Minuten scheint mir momentan schon ambitioniert genug. Meinen Trainingswerten zufolge kann ich allerdings schon froh sein, unter 60 Minuten zu bleiben, was eine klare Verschlechterung gegenüber den letzten Jahren wäre. Aber wenn ich in der verbliebenen Zeit harrt an mir arbeite, sollte das schon klappen, und bis zum Kö-Lauf im Spätsommer komme ich vielleicht sogar an die 50 Minuten ran.

So gesehen wäre heute ein guter Tag zum trainieren. Genau wie gestern oder die Tage davor. Aber gestern musste ich ins Kino, Montag und Dienstag hatte ich was besseres vor und am Wochenende war ich abwechselnd zu beschäftigt oder zu platt. Außerdem gab es eine Sturmwarnung, und ich bin ja nicht lebensmüde.

So geht es jeden Tag, entweder ist es zu warm oder zu kalt, zu stressig im Büro oder zu gemütlich auf dem Sofa. Heute muss ich mich mal wieder dringend um ein paar Kleinigkeiten im Haushalt kümmern, morgen Abend sind wir verabredet, Samstag bei meiner Familie, und Sonntag muss ich mich dann davon erholen. Oder mir dringend was anderes vornehmen.

Ich würde das jetzt gerne mit einer witzigen Pointe abschließen, aber irgendwie fällt mir keine ein. Mein Autoren-Ich ist nämlich genau so ein fauler Schweinehund wie mein Läufer-Ich.