Gelesen: Bleeding Edge, von Thomas Pynchon

17208457Mein erster Pynchon und nach Aussage mancher hartgesottener Fans handelt es sich bei Bleeding Edge um „Pynchon Light“.  Mag sein, aber Bleeding Edge ist trotzdem kein zugängliches Buch. Der Autor vermengt die Internet Bubble der Jahrtausendwende, 9/11 und seine Folgen und Verschwörungskulte zu einem schillernden Porträt einer Zeit des Wandels für Amerika. Vielleicht werden junge Menschen in 30 Jahren dieses Buch lesen und davon schwärmen, was für eine aufregende Zeit es gewesen sein muss. Hoffentlich nehmen sie nicht alles zu wörtlich, denn Pynchon trägt ganz schön dick auf. Nostalgie kam bei mir nicht auf, was auch sicher nicht im Sinne des Autors wäre, Spaß hatte ich aber beim Lesen trotzdem.

 

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