Elite!

Seit etwa zwei Montagen spiele ich mit großer Begeisterung Elite: Dangerous. Das Original-Elite war vor etwa dreißig Jahren eins der ersten Computerspiele, mit denen ich in Berührung gekommen bin. Damals hatte noch nicht jeder einen Computer (ich hatte keinen), aber ein Freund hatte einen „richtigen“ PC, im Gegensatz zu C64 und später Amiga oder Atari, und dort habe ich erstmals Elite gespielt. Später, auf meinem ersten eigenen Computer, habe ich dann die Fortsetzung Frontier: First Encounters gespielt, das war Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Anfang 2013 bin ich dann erstmals auf die Neuauflage Elite:Dangerous aufmerksam geworden, damals war David Braben, der in den 80ern das Original miterfunden hatte, um Spenden für das Projekt, den Klassiker in die technische Gegenwart zu bringen.medusa

Elite ist ein Spiel ohne vorgegebenes Ziel. Der Spieler bekommt am Anfang ein Raumschiff und ein bisschen Geld, dazu ein riesiges Universum, um sich auszutoben. Dort kann er Handel treiben, Piraten jagen, Pirat werden, Rohstoffe abbauen oder einfach nur rumfliegen. Für die meisten dieser Tätigkeiten erhält man, wenn man sich klug anstellt, Geld. Das kann man vor allem für eine besseres Schiff oder bessere Ausstattung ausgeben, zum Handel mit teureren Gütern oder einfach in größeren Mengen verwenden, um noch mehr Geld zu machen. Nebenbei kann er Prestige bei fiktiven Fraktionen im Universum gewinnen (die Föderation, das Imperium) und seine Reputation von totaler Anfänger bis zum Status „Elite“ ausbauen. Mehr eigentlich nicht.

Der Spieler muss ich seine Ziele also vor allem selber setzen. Ein bestimmtes teuer Raumschiff kaufen, das Zentrum der Galaxis bereisen, länger als 5 Minuten im Kampf gegen eine Staffel Sicherheitskräfte überleben … Und das Spiel hält genügend Ziele bereit, um sich immer ein neues zu suchen.

Elite Dangerous fügt dem noch übergeordnete Meta-Ziele hinzu und nutzt dazu die Evolution der Online-Spiele. Alle Spieler, auch wenn sie sich entscheiden, alleine und ausschließlich gegen Computergesteuerte Gegner zu kämpfen, spielen ständig online in einem gemeinsamen Universum und die Aktionen der Spieler tragen dazu bei, die politische und ökonomische Entwicklung dieses Universums zu beeinflussen. So werden zwar nicht einzelnen Spielern, aber der großen Masse Ziele angeboten, die sie gemeinsam anstreben können, z.B. den Einfluss einer galaktische Großmacht in einem bestimmten Sternensystem zu brechen.

Wer sehen möchte, welche Ziele ich gerade verfolge und wie es dabei läuft, der kann ab jetzt hier mitlesen.

Und wer mitfliegen möchte, der findet mich irgendwo da draußen unter dem Namen „IronSmurf“.

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