Ein Fußballtraum

Lionel Messi, im grünen Kapuzenpulli, dribbelt vor mir den Berg hinauf, und während ich noch glaube, gemütlich aufs Feld zu spazieren weiß ich, dass es ihn bereits zum Tor zieht. Plötzlich kommt mir Diego Maradona entgegen! Ich bin völlig sprachlos vor Ehrfurcht, möchte nichts dringender, als die Hand Gottes zu schütteln. Als er sie mir reicht, kann ich vor lauter Nervosität meinen Daumen nicht bewegen, was zu einem umständlichen und halbherzigen Händedruck führt. Hoffentlich hält er mich nicht für ein Weichei! Als Diego weitergeht, ist Messi nicht mehr zu sehen. Ich frage die niederländische Königin Beatrix und ihren Mann, die im vollen Ornat am Straßenrand stehen, ob sie einen grün gekleideten Argentinier gesehen hätten. Haben sie nicht.

Und so hat Messi schon wieder einen völlig überforderten Abwehrspieler auf dem Weg zum Tor abgeschüttelt.

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